Der Wülfrather Lesemarathon

Mit dem Wülfrather Lesemarathon endete gestern für mich eine außergewöhnlich aktive Phase in Sachen Lesungen. Ich lese sehr gerne, doch so oft hintereinander wie in den letzten Wochen wäre mir auf Dauer zu viel. Viele Schriftstellerkollegen/innen lesen lesen das ganze Jahr über so viel, vor allem Selbstverleger/innen sind oft auf Cons und Messen unterwegs – meine Hochachtung dafür!

Wieder ein Bändchen mehr für meine Sammlung.
Das versetzt sogar Albert in neckische Stimung. ^^

Auch die wunderbaren Leute vom acabus-Verlag waren am Wochenende wieder in Sachen Buchverkauf fleißig: während sie sich auf der Nordcon tummelten, hatten meine Verlagskollegin Miriam Schäfer und ich einen Tisch in Wülfrath. Mit am Tisch dabei außerdem die wunderbare und mir bis dahin unbekannte Schriftstellerin Martina Sprenger, direkt neben uns meine liebe BördeSchwester Michaela Kaiser. Beste Gesellschaft also. Und sonst?

Michaela und ich. Mehr zu ihren tollen, biografisch untermauerten (!) Zirkusbüchern und ihren Fantasyromanen findet Ihr unter http://www.debbie5657.de/
Zu den BördeAutoren geht es hier lang: https://boerdeautoren.jimdofree.com/

Der Wülfrather Lesemarathon war genial organisiert! Romance-Schriftstellerin Hilga Höfkens hat es geschafft, zahlreiche Menschen zu mobilisieren und ein sehr sympathisches Team um sich herum zu scharren. Die Location – eine Schule – war perfekt und – ich kenne mich vor Ort nicht aus – sicher auch zentral. Parkplätze waren irgendwann ein Problem, aber das ist ja in Städten nichts Neues.

Schriftstellerin, Organisationstalent und Herrin über zahlreiche fleißige Bienchen: Hilga Höfkens

Die kulinarische Versorgung war klasse, es gab belegte Brötchen, Kuchen und eine Imbissbude, dazu literweise Kaffee und einen Bierwagen.
Über 60 Autoren und Autorinnen haben gelesen, über 40 waren auch mit Buchtischen präsent. Die Anordnung der Tische war gut durchdacht, so dass alle Platz fanden. Die Leseräume – vier nebeneinander liegende Klassenräume – waren toll vorbereitet, vor allem die Kinderkuschelecke war sehr liebevoll ausgestattet.
Das Event war in zahlreichen Medien beworben worden, das Ziel nobel: Die eingenommenen Spenden gehen an „Kids on tour“, einem gemeinnützigen Verein, der Kindern aus sozial benachteiligten Familien Ausflüge und Kurzferien ermöglicht.
Also eigentlich alles perfekt. Leider war die Zahl der Besucher jedoch weit hinter dem, was ich – und sicher auch alle anderen – erwartet hatte. Schade, da hatten wir uns mehr erhofft. :-/

Das Wetter war irgendwie … seltsam, 😀

Der Tisch von Miriam, Martina und mir, daneben Michaela: 4 Ms auf einem Haufen, 😀

Ich habe mich sehr gefreut, eine weitere Kollegin kennenzulernen: Martina Sprenger hat bereits ein Kinderbuch und mehrere Krimis verfasst. Mit ihrem aktuellen Buch „Nervenkitzel“ bietet sie „Packende Krimispannung aus der Metropole des Bergischen Landes.“
Weiter heißt es im Klappentext:
„Rund um Schwebebahn, Skulpturenpark und Zoo sind Gefahr, menschliche Abgründe und tödliches Verbrechen selten fern. Ob törichter Leichtsinn, perfider Plan oder rücksichtsloser Mord – Martina Sprenger sorgt abseits der Klischees für kriminell guten Thrill. Ihre aufregenden Krimis sind ebenso vielfältig wie die Großstadt im Grünen.“

Martina hat 2010 mit ihrer Geschichte „Alle Zeit dieser Welt“ die Story-Olympiade gewonnen – Respekt!

Normaler Weise gehe ich auf solchen Buchveranstaltungen auch mal rum und plaudere mit Kollegen und Kolleginnen. Aber gestern war ich irgendwie zu schlapp dafür. Lediglich einmal habe ich mich aufgemacht – und habe einer Schriftstellerkollegin schamlos einen besonders schönen Kuli abgeschwatzt. Sorry, liebe Irmela, aber wie ich Dir ja sagte: Bei Kugelschreibern kenne ich keinen Anstand! 😉

Ganze rechts im Bild Fantasyautorin Irmela Nau, links daneben Fantasyautor Martin Heckt und freundliche Begleiter.

Die Dracheninsel


Die junge Emily ist auf der Flucht und gleichzeitig auf der Suche nach ihrer Herkunft und begegnet dabei Byrag, dem Drache.
Dieser wünscht sich nichts sehnlicher, als von dem Fluch erlöst zu werden, der auf ihm liegt und sieht in Emily seine Erlösung. Doch etwas fehlt noch – ein Mann.
Nur dass Byrags Wahl genau auf den Mann fällt, vor dem Emily auf der Flucht ist. Wird es dem Drache trotz aller widrigen Umstände gelingen, Armor zu spielen?

Der Roman ‚Dracheninsel‘ handelt von Naturwesen, Elfen, fernen, längst vergessenen Welten und erzählt auf phantastische und unterhaltsame Art und Weise eine einfühlsame Geschichte voller Liebe und Wärme.

Quelle: Lesezeichen zu „Die Dracheninsel“
Messebeute: Ein wunderschöner Kugelschreiber und coole Lesezeichen

Zu Irmelas Facebookseite geht es hier lang: https://www.facebook.com/Irmela-Nau-440424006153139/

Es folgte noch ein kleiner Plausch mit Autor Martin Heckt, der seine Freya Warmherz viele spannende Abenteuer erleben lässt:

Klappentext „Der Mahlstrom – Die Abenteuer von Freya Warmherz“:

Freya wollte schon immer zur See fahren. Als sie erwachsen wird, sucht sie sich ein Schiff, auf dem sie anheuern kann. Sie liebt das Meer und gewöhnt sich schnell an Bord ein. Das Handelsschiff Soleil Royal wird zu ihrem neuen Zuhause. Doch nicht in ihren kühnsten Träumen hätte die Parda sich träumen lassen von einem Seeungeheuer durch Raum und Zeit katapultiert zu werden. Freya und die Besatzung der Soleil Royal müssen einen Weg finden, um dem Ungeheuer zu entkommen und zu überleben …

Quelle: http://www.ausgehecktes.de/

Mehr zu Freya und ihren Abenteuern findet Ihr unter http://www.ausgehecktes.de/

Dank der „3 M“ wurde ich bestens unterhalten. Es ist immer wieder schön, sich mit Kollegen/innen auszutauschen, Gemeinsamkeiten zu entdecken und über Unterschiede zu staunen.
Da geht es dann um die Schriftstellerei, Kinder, das Leben, Autorenverbände, Kollegen und Kolleginnen, Wettberwerbe, Verlage und Verträge, Szenen der körperlichen Liebe, Haarknoten … 😀

Mit ihr besteht man jeden Bechdel-Test: Autorin Miriam Schäfer

Und dann durfte ich ja auch noch lesen. 🙂

Tolle Location, super-nette und aufmerksame Zuhörerinnen, dazu die Hexenherzwelt und ein Held namens Kolja: ich hatte Spaß! 🙂

Ich hatte wenige, aber richtig geniale Zuhörerinnen! Es gibt nichts Schöneres bei einer Lesung, als interessierte Zuhörer/innen, die auch Fragen stellen und mit denen man schön plaudern kann.
Das war echt klasse und hat mir viel Spaß gemacht.
Anschließend durfte ich noch der wunderbaren Miriam Schäfer lauschen.

Sie lehrte mich das Fürchten: Miriam las aus ihrem Geschichtenband „Das Fehlen des Flüsterns im Wind“.

Ich traf meine liebe Verlagskollegin bereits letztes Jahr bei BuCon Dreieich. Und war irgendwie davon ausgegangen, dass ihre (in mehr als einer Hinsicht) phantastische Geschichtensammlung „Das Fehlen des Flüsterns im Wind“ freundliche, schöne Erzählungen enthält.
(Mit diesem Buch hat die es auf die Skoutz-Midlist geschafft und für die darin enthaltene Geschichte „Claire“ den Deutschen Phantastik Preis für Kurzgeschichten gewonnen!)

Miriams Seite findet Ihr hier: https://de-de.facebook.com/MiriamSchaeferAutorin/

Miriam las eine Geschichte über einen „dunklen Prinzen“, die mich sehr bewegt hat.
Richtig grauselig wurde es dann für ein Kind, das sich im Wald verirrte …
Ehrlich, Miriam, das hätte ich nicht von Dir erwartet, das war böse! 😀
… und auf alle Fälle so richtig spannend – „Das Fehlen des Flüsterns im Wind“ steht jetzt definitiv auf meiner Haben will-Liste Wunschliste!

Was sehe ich da denn? Am El Gato-Tisch tummeln sich die Lichtbringer meiner lieben Freundin, Autorin Sabrina Wolv!

Vielen Dank, liebe Hilga&Team, für diese schöne Veranstaltung – ich würd`s wieder tun! 🙂